Donnerstag, 5. April 2007

Mittwoch, 4. April 2007

Monolog über Religion




Gott ist nach allen Regeln der Kunst suspendiert.
Kunst will hier heissen die Methoden des qualitativen Urteils, nach den Methoden der Aufklärungs Tradition.
Neben der Wahrscheinlichkeit und den Lehren der Erfahrung (Empirie) kann niemand "Gott" verfizieren, ganz zu Schweigen von der Verweigerung der Kirchen "Gott" zu falsifizieren.
Seit ca. 2000 Jahren wollen uns die Vertreter der Kirchen etwas verkaufen, was noch keine Sau je gesehen hat.
Behauptologen aller Orten ohne jeglichen Beweis.
"Und Gott schuf den Menschen nach seinem Angesicht!", wenn man den Satz umkehrt wird ein Schuh daraus.
Religion ist unstillbare Wunschvorstellung von spirituellen Hungerleidern an den Himmel projeziert.
Von machtgeilen Institutionen ganz und gar zu irdischen Zwecken missbraucht.

Um was dreht sich eigentlich der Religionsdisput mit den zwei anderen monotheistischen Behauptologien, wenn der Gegenstand
vollkommen abhanden gekommen ist?

"Aber fürchtet Euch nicht!", denn da am Anfang immer Erziehung ist (geografisch differenziert) bleibt der fundamentalistische Drill die Mutter aller Angst der Postmoderne.
Die wahren Gründe der Zwistigkeiten und Unterschiede bleiben so verborgen. Kapitalistische Akkumulation hat Gesichter und braucht die Dummheit der Massen.




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L.Cohen Winter Lady






Winter Lady
Trav'ling lady, stay awhile
until the night is over.
I'm just a station on your way,
I know I'm not your lover.
Well I lived with a child of snow
when I was a soldier,
and I fought every man for her
until the nights grew colder.
She used to wear her hair like you
except when she was sleeping,
and then she'd weave it on a loom
of smoke and gold and breathing.
And why are you so quiet now
standing there in the doorway?
You chose your journey long before
you came upon this highway.
Trav'ling lady stay awhile
until the night is over.
I'm just a station on your way,
I know I'm not your lover.